Christopher Poole, der Betreiber von
4chan, arbeitet an einem neuen Projekt:
Canvas. Dabei handelt es sich um eine Plattform auf der - vereinfacht gesagt - Bilder geteielt und gemeinsam bearbeitet werden können. Aber das nur am Rande. Viel wichtiger ist die Tatsache, dass auch hier - genau wie bei 4chan - die Anonymität eine wichtige Rolle spielt. Poole selbst sagt über die Anonymität, dass sie einem dabei hilft, im Netz authentisch zu bleiben: "Nur in der Sicherheit des Anonymen könnten sich Menschen wirklich ehrlich verhalten." (Quelle:
heise).
Und damit trifft er meiner Meinung nach voll ins Schwarze. Allzu oft erlebe ich auf den Blogs auf denen ich so unterwegs bin, dass Kritiker, die ihren echten Namen angeben, direkt persönlich angegriffen werden. Klar das dann neue Leser keine Lust haben unter ihrem richtigen Namen zu posten, geschweige denn sich kritisch zu äußern.
Ich bin gespannt wo das in Zukunft noch hinführt. Eine Möglichkeit diese Situation zu umgehen hat z.B.
Techcrunch gefunden: Dort wurde das eigene Kommentarsystem einfach durch die Facebook-Kommentare ersetzt. Und schon wars vorbei mit der Anonymität.